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Niedriges Zinsniveau zur Eigenheimfinanzierung nutzen

News vom 25. September 2009

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Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Haus zu bauen oder zu kaufen, dem kommt die derzeitige Zinssituation sehr gelegen. Unter anderem bedingt durch die Immobilienkrise in den USA und deren weltweite Auswirkungen wie eine Erhöhung der Inflation, das Stocken des weltweiten Wirtschaftsmotors bis hin zu Tendenzen einer Rezession in den USA kann man jetzt einen Kredit zur Immobilienfinanzierung bis zu einem halben Prozentpunkt günstiger bekommen, als noch vor zwei bis drei Monaten.

Ein halber Prozentpunkt klingt zwar erstmal nicht sonderlich hoch, macht aber in Abhängigkeit von Finanzierungssumme, Tilgung und Rückzahlungsmodalitäten schnell 15.000 bis 30.000 Euro aus, die sich so einsparen lassen. So zeigt ein kurzer Baufinanzierungs-Vergleich, dass für ein Darlehen über 150.000 Euro mit einem Prozent Tilgung und einer Zinsfestschreibung von zehn Jahren derzeit je nach Anbieter nur um die 4,45 bis 4,80 Prozent effektiven Jahreszins fällig werden. Dabei ist noch eine weitere Besonderheit zu beobachten, nämlich eine extrem flache Zinskurve. Wie der bereits angesprochene Vergleich zeigt und wie interessierte Leser über den oben genannten Link selber nachvollziehen können, sind die Unterschiede im Zins zwischen Hypothekendarlehen mit kurzer und längerer Zinsfestschreibung im historischen Vergleich extrem gering.

Muss man für das bereits angesprochene Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung bei guten Anbietern mit einem effektiven Jahreszins von um die 4,45 bis 4,60 Prozent rechnen, so beträgt der Zins für dasselbe Darlehen mit zwanzigjähriger Zinsbindung lediglich rund 0,50 Prozentpunkte mehr, also 4,85 bis 5,10 Prozent. Diesen Umstand können sich Bauherren zu nutze machen, indem sie die Zinsbindung so lang wie möglich wählen und sich damit Sicherheit über die zukünftig zu zahlenden Raten schaffen.

Aber auch Immobilienbesitzer, bei deren Kredit die Zinsbindung in Kürze ausläuft, können ihren Nutzen aus der derzeitigen Situation ziehen. So bietet es sich an, die niedrigen Zinsen schon jetzt für eine Anschlussfinanzierung als Forward-Darlehen festzuschreiben. Viele Banken verlangen derzeit selbst bei einer Vorlaufzeit von zwei bis drei Jahren keinen bzw. nur einen sehr geringen Zinsaufschlag. Im Gegenzug sichert sich der Verbraucher auf diese Weise das derzeit niedrige Zinsniveau auf lange Sicht und optimalerweise bis zur vollständigen Tilgung seines Darlehens.

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