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Sparpläne, Versicherungen oder Fonds?

News vom 8. Oktober 2009

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Die Vielfalt der Riester-Modelle ist für manche Vorsorge-Sparer eine echte Last. Die Wahl zwischen Versicherungen, fondsgebundenen Versicherungen, Banksparplänen und Fondssparplänen ist nicht leicht. Die einzelnen Modelle hier im Überblick…

Banksparpläne sind das einfachste Riester-Modell. Sie können rentabel, risikofrei und einfach abgeschlossen werden. Viele Filialbanken haben die Sparverträge leider nicht im Angebot, offensichtlich werden dort provisionsstarke Versicherungsmodelle vorgezogen.

Aber auch ohne Bank um die Ecke sind die Verträge denkbar leicht abzuschließen. Viele Banken bieten auch ortsfremden Kunden Verträge an, die Unterlagen gibt es per Telefon und Internet, die Papiere schicken Riester-Sparer per Post-Ident-Verfahren über die Postfiliale zurück. Möglichst einfach sollte das Zins-Modell dabei sein: Am besten orientiert sich der Zins an der allgemeinen Marktrendite. Vermeiden sollte man Angebote, die Bonuszahlungen, kompliziert zu berechnende Zinszuschläge oder Zinsvereinbarungen vorsehen, die sich an nicht nachvollziehbaren Größen und Referenzsätzen orientieren.

Mehr als die Hälfte aller Riester-Verträge sind Rentenversicherungen. In dieser Zahl dürften sich vor allem deutsche Spargewohnheiten mit entsprechender Versicherungswerbung bemerkbar machen. Dazu kommt, dass Sparer bei Versicherungen schwarz auf weiß sehen, was der Vertrag einmal bringen wird. Diese Summe X schwankt jedoch gewaltig: Gute Anbieter bringen fast 30 Prozent mehr Rente ein als weniger empfehlenswerte. Wenn es eine Riester-Rentenversicherung sein soll, dann kommen nur wenige Angebote infrage, die von Finanztest mit sehr gut bewertet wurden. “Gute” Angebote für klassische Riester-Rentenversicherungen machen bei der aktuellen Untersuchung von Finanztest die Alte Leipziger, Asstel, CosmosDirekt, Debeka und Hannoversche Leben. Weniger empfehlenswert sind fondsgebundene Versicherungen, denn das Riester-Modell bietet eine Kapitalgarantie, so dass Sparer immer direkt in Fondssparpläne investieren sollten, damit sie nicht den Versicherungsmantel mitfinanzieren müssen.

Solche Fondssparpläne sind vor allem für Riester-Sparer gemacht, die aus Ihren Verträgen das Maximum an Rendite herausholen möchten. Denn während Banksparpläne und Versicherungen sich nach derzeitigem Stand bei der Rendite eher im Bereich von vier Prozent und weniger bewegen, ist mit guten Fonds langfristig eine deutlich höhere Rendite möglich. Natürlich haben auch Fondsgesellschaften nichts zu verschenken und wollen mit den Riester-Verträgen das Geld der Kunden verdienen. Deshalb werden auch Ausgabeaufschläge auf die Fonds erhoben, die bespart werden können. Die liegen im schlechtesten Fall bei knapp fünf Prozent, die vom Sparbetrag abgezogen werden. Dazu kommen jährliche Managementkosten, die bis zu zwei Prozent der Anlagesumme ausmachen können. Happige Gebühren, die sich jedoch umgehen lassen, indem die Fonds bei Internetanbietern wie fondsvermittlung.de mit Rabatt gekauft werden.

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